Streitbeilegung
Diese Informationen beschreiben den Ablauf zur Bearbeitung von Beschwerden, Streitfällen und Anliegen im Zusammenhang mit Bestellungen, Zahlungen, Lieferung, Rückgabe, Rückerstattung, Transportschäden und gesetzlichen Verbraucherrechten.
1. Grundsatz der Streitbearbeitung
Anliegen von Kunden werden sachlich, nachvollziehbar und anhand der verfügbaren Informationen geprüft.
Die Bearbeitung richtet sich nach dem jeweiligen Bestellstatus, Zahlungsstatus, Versandstatus, Zustellnachweis, Zustand der Ware, vorhandener Dokumentation und den gesetzlichen Rechten des Kunden.
Die Nutzung eines internen Bearbeitungsablaufs führt nicht dazu, dass gesetzliche Rechte ausgeschlossen, eingeschränkt oder von einem Verzicht abhängig gemacht werden.
2. Beschwerdeweg
Kunden können Beschwerden oder Streitfälle über die unten genannten Kontaktdaten einreichen.
Für eine sachliche Prüfung sollten Bestellnummer, Name, E-Mail-Adresse, Artikelbezeichnung, kurze Beschreibung des Sachverhalts, vorhandene Sendungsinformationen und relevante Nachweise angegeben werden.
Bei Möbelbestellungen können zusätzlich Fotos der Ware, Fotos der Transportverpackung, Fotos der Originalverpackung, Fotos der Schutzmaterialien, Informationen zur Sichtprüfung bei Zustellung und eine Beschreibung möglicher Schäden erforderlich sein.
3. Kontakt für Beschwerden
E-Mail: business@dalaadwell.com
Telefon: +81 (802) 960 54 99
Adresse: 2-19-6-1008 SHINKAWA CHUO-KU TOKYO 104-0033 JAPAN
Geschäftszeiten: Montag bis Freitag 09:30–17:30
Liefergebiet: Deutschland
4. Prüfung von Kundenanliegen
Nach Eingang einer Beschwerde wird der Vorgang anhand der übermittelten Angaben geprüft.
Die Prüfung kann Bestellung, Zahlung, Versandvorbereitung, Lieferstatus, Lieferterminabstimmung, Sendungsverfolgung, Rückgabe, Rücktransport größerer Möbelstücke, Rückerstattung oder Transportschäden betreffen.
Wenn Angaben fehlen oder der Sachverhalt nicht ausreichend nachvollziehbar ist, kann der Kundenservice zusätzliche Informationen anfordern. Die Anforderung zusätzlicher Informationen dient der Prüfung und beschränkt keine gesetzlichen Rechte.
5. Möbelbezogene Besonderheiten
Möbel können aufgrund von Größe, Gewicht, Verpackungsmaß oder Bauteilanzahl besondere Transportanforderungen haben.
Dies betrifft insbesondere Sperrgut, großformatige Sendungen, Mehrpaketsendungen, Teillieferungen, Lieferterminabstimmung und Rücktransport größerer Möbelstücke.
Bei Doppelbetten, Nachttischen, Bücherregalen, Garten Lounge Sets, Gartenhäusern und Gartentischen können mehrere Packstücke, getrennte Sendungsverläufe, besondere Verpackungsanforderungen oder zusätzliche Transportabstimmungen erforderlich sein.
6. Sichtprüfung bei Zustellung
Bei Zustellung sollte eine Sichtprüfung bei Zustellung erfolgen.
Kunden sollten Transportverpackung, Packstücke und sichtbare Außenflächen auf erkennbare Schäden prüfen. Erkennbare Schäden sollten dokumentiert werden.
Die Dokumentation von Schäden kann Fotos der Verpackung, des Versandetiketts, der beschädigten Stellen, der Schutzmaterialien und des Gesamtzustands der Sendung umfassen.
Bei erheblichen Schäden kann eine Annahmeverweigerung bei erheblichen Schäden in Betracht kommen. Erhebliche Schäden sollten dem Transportdienstleister bei Zustellung angezeigt und anschließend über den Kundenservice gemeldet werden.
7. Transportschäden und Nachweise
Bei Transportschäden sollte der Kundenservice zeitnah informiert werden.
Für die Bearbeitung können Bestellnummer, Fotos der Transportverpackung, Fotos der Originalverpackung, Fotos der Schutzmaterialien, Fotos der beschädigten Möbelteile und verfügbare Zustellinformationen erforderlich sein.
Originalverpackung, Schutzmaterialien und Transportverpackung sollten bis zum Abschluss der Prüfung aufbewahrt werden, da sie für die Bewertung des Transportwegs und des Schadensbildes relevant sein können.
8. Gesetzliche Gewährleistungsrechte
Die gesetzlichen Gewährleistungsrechte nach §§ 434, 437 BGB bleiben unberührt.
Wenn Ware mangelhaft ist, können Kunden die gesetzlich vorgesehenen Rechte nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch geltend machen. Dazu können nach Maßgabe der gesetzlichen Voraussetzungen Nacherfüllung, Rücktritt, Minderung oder Schadensersatz gehören.
Die internen Abläufe zur Prüfung von Beschwerden, Transportschäden, Rückgaben oder Rückerstattungen schließen gesetzliche Gewährleistungsrechte nicht aus und beschränken diese nicht.
9. Gesetzliches Widerrufsrecht
Das gesetzliche Widerrufsrecht nach § 312g BGB in Verbindung mit § 355 BGB bleibt unberührt, soweit es nach den gesetzlichen Vorschriften besteht.
Die Ausübung des Widerrufsrechts ist nicht davon abhängig, dass zuvor ein interner Streitbearbeitungsprozess abgeschlossen wurde.
Interne Kommunikations- oder Prüfabläufe ersetzen keine gesetzlichen Rechte und führen nicht zu einem Verzicht auf gesetzliche Ansprüche.
10. Rückgabe und Rückerstattung bei Streitfällen
Wenn ein Streitfall eine Rückgabe oder Rückerstattung betrifft, wird der Vorgang anhand der Rücksendung, des Zustands der Ware, der Verpackung, der Transportverpackung und der verfügbaren Nachweise geprüft.
Rückerstattungen erfolgen über die ursprüngliche Zahlungsmethode, sofern eine Rückerstattung nach Prüfung veranlasst wird.
Die Bearbeitung der Rückerstattung erfolgt innerhalb von 2–4 Werktagen nach Abschluss der Prüfung. Die tatsächliche Gutschrift hängt vom Zahlungsdienstleister, Kartenanbieter oder ausgebenden Zahlungsinstitut ab.
11. Teilnahme an Streitbeilegungsverfahren
Der Shop ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle im Sinne des Verbraucherstreitbeilegungsgesetzes teilzunehmen, sofern keine gesetzliche Pflicht im Einzelfall besteht.
Diese Angabe stellt keinen Ausschluss gesetzlicher Rechte dar. Verbraucher können ihre gesetzlichen Rechte weiterhin geltend machen.
12. Beschwerden bei zuständigen Stellen
Kunden werden nicht daran gehindert, sich an zuständige Behörden, Aufsichtsstellen oder Gerichte zu wenden, soweit gesetzlich vorgesehen.
Die interne Bearbeitung einer Beschwerde beschränkt nicht das Recht, gesetzliche Ansprüche geltend zu machen oder rechtliche Schritte einzuleiten.
Es wird keine Vereinbarung verlangt, durch die Kunden auf gesetzliche Rechte, den Zugang zu Gerichten oder Beschwerden bei zuständigen Stellen verzichten müssen.
13. Zahlungsbezogene Streitfälle
Bei Streitfällen zu Zahlungen können Zahlungsstatus, verwendete Zahlungsmethode, Zeitpunkt des Zahlungsversuchs, Bestellnummer und nicht vertrauliche Fehlermeldungen geprüft werden.
Kunden sollten keine vollständigen Kartendaten, Kartenprüfnummern, Passwörter, Sicherheitscodes oder sonstigen vertraulichen Zahlungsinformationen übermitteln.
Zahlungen und Rückerstattungen werden im erforderlichen Umfang anhand von Zahlungsautorisierung, Kartenprüfung, technischer Zahlungsprüfung und Rückerstattung über die ursprüngliche Zahlungsmethode geprüft.
14. Datenschutz bei Streitfällen
Personenbezogene Daten werden bei Streitfällen nur verarbeitet, soweit dies für die Prüfung und Bearbeitung des jeweiligen Anliegens erforderlich ist.
Die Verarbeitung kann Bestelldaten, Zahlungsstatus, Versandinformationen, Rücksendeinformationen, Fotos von Verpackung oder Ware und Kommunikationsinhalte mit dem Kundenservice umfassen.
Die Verarbeitung erfolgt nach der DSGVO, dem BDSG und dem TDDDG, insbesondere auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO oder Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
15. Keine Einschränkung gesetzlicher Rechte
Gesetzliche Verbraucherrechte werden durch diese Informationen nicht ausgeschlossen, nicht eingeschränkt und nicht von einem Verzicht abhängig gemacht.
Dies gilt insbesondere für gesetzliche Gewährleistungsrechte nach §§ 434, 437 BGB, das gesetzliche Widerrufsrecht nach § 312g BGB in Verbindung mit § 355 BGB sowie das Recht, zuständige Stellen oder Gerichte anzurufen.
Eine Beschwerde über den Kundenservice dient der Klärung des Sachverhalts und ersetzt keine gesetzlich vorgesehenen Rechtsbehelfe.